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24.10.2004

Die Nordelbische :
Sie stehen noch immer hier
 

24.10.2004

Die Nordelbische :
In schwerer Zeit
 

24.10.2004

Die Nordelbische :
„Sind wir heute wach genug, mutig genug?“
 

08.10.2004

Hamburger Abendblatt :
Das Kirchenkreuz unter dem Hakenkreuz
 

26.09.2004

Die Nordelbische:
Wanderausstellung - Abendgottesdienst zum Abschluss
 

29.08.2004

Die Nordelbische:
Geschichte wird lebendig
 

 
   
 

Theaterprojekt der Evangelischen Jugend Hamburg-Hamm. Im Rahmen der Ausstellung Kirche, Christen, Juden in Nordelbien von 1933 bis 1945 führte eine Gruppe von Jugendlichen aus der evangelischen Jugend Hamburg-Hamm in der Klosterkirche zu Uetersen ein Theaterprojekt auf.

 

Dunkelheit breitet sich aus

mit freundlicher Genehmigung der Uetersenser Nachrichten vom 19.09.04

Von Siegfried Schilling
Uetersen. Dunkelheit breitet sich im Gottesraum aus. Ein hebräisches Lied erklingt, interpretiert von einer jungen Sängerin im Licht eines Scheinwerfers. Die vielen, zumeist jungen Zuschauer auf den Kirchenbänken hören aufmerksam zu, auch wenn sie den Text nicht verstehen: Die Melodie klingt schwermütig. Und dann erscheinen die Darstellerinnen, alle in schwarz gekleidet, und verlesen die zehn Gebote, die Mose einst von Gott empfing: Du sollst nicht töten, Du sollst nicht ehebrechen, Du sollst nicht begehren Deines nächsten Weib, Knecht, Vieh und alles, was sein ist. Alles klingt eindringlich und wie in Stein gemeißelt.

Eine Gruppe junger Menschen aus der Evangelischen Jugend Hamburg-Hamm hat vor einiger Zeit in ihrem Stadtteil die Ausstellung Kirche, Christen, Juden in Nordelbien von 1933 bis 1945 gesehen - und sich damit intensiv auseinander gesetzt. Als Ergebnis dieser Auseinandersetzung ist ein Szenenspiel entstanden, das widerspiegelt, wie sie die Präsentation empfunden haben - und was damals passiert ist. Die Collage aus Szenen wurde erstmals im Juni 2004 in der Hamburger Dreifaltigkeitskirche aufgeführt. Das Stück kulminiert in dem Bekenntnis der Schuld: Wir erkennen: Wir haben geirrt!

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Im gleichen Jahr wurden zahlreiche Gesetz erlassen, die der Ausgrenzung der jüdischen Menschen in Deutschland Vorschub leisteten - mit dem offen erklärten Ziel der Ausmerzung der jüdischen Rasse aus dem deutschen Volk (Hitler). Nur wenige Vertreter der Kirche, die entsprechend ihrem Selbstverständnis - auch - ein Schutzort für die Verfolgten sein sollte, haben sich öffentlich gegen die Judenpolitik der Nazis ausgesprochen: Die meisten schwiegen, bei einer nicht geringen Zahl fand sie sogar Befürwortung. Die Verlesung der seit 1933 erlassenen Gesetze, nicht arische Menschen in Deutschland betreffen, einer Predigt und dem bellenden Wortstakkato Hitlers dazwischen, vergegenwärtigte den Zuschauern in der Klosterkirche, welcher Ungeist damals in Deutschland einkehrte.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde unter uns Christen und in unseren Kirchen vielfältig Falsches und Entwertendes über Juden und jüdischen Glauben geredet - und wird es noch immer, heißt es in einem Auszug aus der Synode der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche vom 22. September 2001. Als Christen erkennen wir: Der Antijudaismus ist weder bei uns noch weltweit gebannt - und wir haben daran ursächlich teil.

nordClick/uena vom 19.09.2004 21:32

 
 
 
   
 

Beindruckende Inszenierung über die Judenverfolgung

 

Schatten über Leinen

Mit freundlicher Genehmigung der Uetersener Nachrichten vom 22.09.04

Eine Theatergruppe der evangelischen Jugend in Hamburg-Hamm führte in der voll besetzten Klosterkirche das Szenenspiel Schatten über weißem Leinen im Kontext der Ausstellung Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 - 1945 auf.

Von Hauke Schättiger
Hamburg /Uetersen. Die Wanderausstellung Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 - 1945, bei der das Verhältnis von Christen und Juden während der Nazi-Diktatur im Mittelpunkt steht, ist seit dem 1. September auch in der Uetersener Klosterkirche zu sehen. Sehr selbstkritisch geht die Nordelbische Synode dabei mit dem Verhältnis der christlichen Kirchenvertreter um, die ein nationalsozialistisches Luthertum predigten und nichtarische Christen der Kirche verwiesen und versucht im Rahmen der Exposition aufzuarbeiten, wieso sich die Kirche freudig in den Dienst der Nazis stellte, weshalb zur Judenverfolgung geschwiegen wurde oder warum viele Kirchenführer die staatlichen Diskriminierungsgesetze übernahmen. Als Teil des Rahmenprogramms dieser Wanderausstellung, die seit drei Jahren im Bereich der Synode zu sehen ist, führte nun auch eine Theatergruppe der evangelischen Jugend in Hamburg-Hamm in der Uetersener Klosterkirche ein beeindruckendes Szenespiel zur Exponatensammlung auf.

Der Titel Schatten über weißem Leinen deutete bereits an, dass die komplett schwarz gekleideten Akteure sich bei der Aufführung verstärkt auf die Wirkung von Licht- und Schatteneffekten konzentrieren würden. Und so war das bis in die hintersten Reihen vorwiegend jugendlichen Zuschauern besetzte Gotteshaus, das den Darstellern als Bühne diente, über weite strecken in ein schummriges Kerzenlicht getaucht. Es war keine bedeutungsschwangere Lyrik, welche die Besucher an diesem Abend erlebten, sondern die nackte Aufzählung der Naziverbrechen an den Juden in Form einer nüchtern aufgelisteten Chronologie der zwölfjährigen Schreckensherrschaft. Abgestimmt auf die historischen Stationen, marschierten vor den Zuschauern Nazi-Schergen mit rot-schwarz-weißer Armbinde auf, die eine Volkszählung vornahmen, anderen Akteuren das Wort Jude in den Pass stempelten und ihnen Davidsterne anhefteten. Weiße Leinwände, auf die Menschengruppen projiziert wurden, symbolisierten die Gesamtheit der Juden, die der Nazibarbarei bis zum Kriegsende zum Opfer fielen.

Akustisch untermalt wurde die Szenerie vereinzelt von jüdischer Trommel-, Gitarren und Streichermusik oder hebräischen Texten, die teilweise brachial von Hitler-Reden überlagert wurden. Vereinzelte Lärmausbrüche, wie etwa bei einer hektischen Gestapo-Razzia, durchbrachen überraschend und effektvoll die stille Andächtigkeit der gelungenen Inszenierung die mit dem Fazit schloss: Wir haben geirrt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde unter uns Christen vielfältig Falsches und Entwertendes über Juden geredet und wird es noch immer.

nordClick/uena vom 22.09.2004 19:59

 
 
 
   
 

Nazis wollen Mose- und Aaron-Figuren aus der Kirche entfernen

 

Sie stehen noch immer hier

Mit freundlicher Genehmigung der "Die Nordelbische"
Nr. 43 vom 24.10.04

Von Kirsten Ruwoldt

Wer sich in der Uetersener Klosterkirche umschaut, dem fallen sofort zwei lebensgroße Figuren links und rechts vom Altar auf: Mose und Aaron. Ersterer ist unverkennbar mit den Gesetzestafeln in der Hand, auf der anderen Seite steht die priesterliche Gestalt des Aaron. Diese beiden sind Stifterfiguren aus dem alten Testament – also aus der jüdischen Tradition. Zwei „Juden“ also stehen unübersehbar in unserer evangelischen-lutherischen Klosterkirche!

Ein Zeitzeugenbericht besagt, dass dies in den Dreißigerjahren Anstoß erregte. Ein Schulmeister aus einem der Dörfer, die zur Gemeinde gehörten, soll die Stammtischidee kund getan haben, Mose und Aaron seien aus der Kirche zu entfernen und öffentlich zu zerschellen.

Der damalige Uetersener Pastor Schmidt soll hier in der Kirche gegen dieses Vorhaben gesprochen haben. „Mose und Aaron bleiben hier“, habe er während des sonntäglichen Gottesdienstes von der Kanzel herab gewettert. – Mose und Aaron stehen bis heute hier.

Auch wenn die Historizität dieser kleinen Geschichte nicht nachweisbar ist, veranschaulicht sie doch, wie tief der Hass einiger Zeitgenossen gegen alles Jüdische eingegraben war und wie sehr sich auch eine allgemeine „Aufräumstimmung“ unter den für den Nationalsozialismus entflammten Bürgern breit machte. Zugleich zeigt es, dass die Kirche immer noch eine Art von Schutzraum war; in einer Kleinstadt wie Uetersen wurde kein Bildersturm begangen.

Eine Geschichte, die zugleich traurig macht, wenn man bedenkt, dass diese Figuren zwar „überlebten“, aber unzähligen Juden damals eben kein „Schutzraum Kirche“ geboten wurde. Seit ich von dieser Begebenheit gehört habe, schaue ich jene beiden Figuren mit anderen Augen an. Sie bleiben für mich eine stetige Mahnung für den Respekt vor dem Nächsten und für die Menschlichkeit.

 
 
 
   
 

Pastor Otto von Dorrien

 

In schwerer Zeit

Mit freundlicher Genehmigung der "Die Nordelbische"
Nr. 43 vom 24.10.04

Von Joachim Gorsolke

Uetersen – Durch die Ausstellung „Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 – 1945“ veranlasst, sah sich die Klosterkirchen-Gemeinde Uetersen auch in der eigenen Vergangenheit gründlicher um. Der noch heute in Uetersen bekannte Otto von Dorrien stand stellvertretend für etwa ein Drittel der Pastorenschaft in Schleswig-Holstein, die die Gleichschaltung mit dem Nazi-Staat ablehnten.

Otto von Dorrien war 16 Jahre lang Pastor an der Klosterkirche (1929 – 1945): Er war als Kriegsfreiwilliger im 1. Weltkrieg an der Front gewesen, verwundet worden und zuletzt als Jagdflieger im Einsatz gewesen. Ein tapferer Soldat. Nach dem Krieg hatte er Theologie studiert, geheiratet, und war Vater von fünf Kindern geworden.

In der Öffentlichkeit scheute er sich nicht, gegen die aufkommende braune Flut Stellung zu beziehen. Als die Nazis immer stärker wurden und auch in der Kirche als „Deutsche Christen“ die Leitung bestimmten, begann Otto von Dorrien sich dagegen zu wehren. Er schloss sich der bekennenden Kirche an, die versuchte, staatsunabhängig zu bleiben.

Augenzeugen berichten, dass er bisweilen auch persönliche Gefährdung ertragen hatte. Die Geheime Staatspolizei tauchte in seinen Gottesdiensten auf und schrieb fleißig mit. Vielleicht war es nur dem Umstand zu verdanken, dass er als Soldat des 1. Weltkrieges und als Angehöriger der Richthofen-Staffel, deren Kommandant zeitweise Hermann Göring gewesen war, zu viel Ansehen besaß, um festgenommen zu werden.

Otto von Dorrien wurde mit dem Kriegsausbruch am 1. September 1939 zur Wehrmacht mobilisiert. Er fiel als Festungskommandant bei Königsberg am 7. April 1945.

 

 
 
 
   
 

Stimmen und Gedanken zur Wanderausstellung

 

„Sind wir heute wach genug, mutig genug?“

Mit freundlicher Genehmigung der "Die Nordelbische"
Nr. 43 vom 24.10.04

Von Ute Strehlke

Uetersen – Die Ausstellung „Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 – 1945“ war im September in Uetersen zu sehen. Eine der Aufsichtführenden berichtet im Folgenden von ihren Erfahrungen:

„Das ist kaum zu fassen, dass Christen so aktiv an der Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung von anderen Menschen mitgewirkt haben wie zum Beispiel Ernst Szymanowski.“ – „Mir ist jetzt klar geworden, dass der religiöse Antisemitismus die Täter des Nationalsozialismus unterstützt hat, so dass viele glauben konnten, einer guten Sache zu dienen.“ – „Als ich bei der Runde zu Elisabeth Flügge kam, war ich froh und erleichtert, dass sich Christen auch damals für jüdische Mitbürger einsetzten.“ – „Das wusste ich gar nicht, dass Martin Luther so scharf gegen die Juden Stellung genommen hat.“

Solche Aussprüche und vieles mehr hörten wir Aufsichtsführenden von den Besuchern der Ausstellung in unserer Kirche. Aber auch Gedanken, die in unsere Zeit führten, wurden geäußert: „Die Menschen damals waren in ihrer Zeit stark geprägt durch das nationale Denken, Deutschtum und Gehorsam. Und wie ist es heute? Sehen wir, wo Unrecht geschieht, nehmen auch wir viel Unrecht hin und schauen einfach weg?“ – „Wir sind anders erzogen, aber sind wir wach genug, mutig genug?“

Wer sich Zeit nahm, die Ausstellung in Ruhe anzusehen, anzuhören und durchzuarbeiten war erschöpft, entsetzt, aber oft auch bereit, im Gespräch ein bisschen zu sortieren und eigene Gedanken und Erlebnisse dazu mitzuteilen. So wurden die Aufsichtsführenden auch zu Gesprächspartnern.

Mich selbst hat das Thema seit der Synode 2001 wieder einmal stark beschäftigt. Auch die einjährige Vorbereitungszeit, während der ich viele Schriften zum Thema Kirche während des Nationalsozialismus las und alte Zeitungen in die Hand nahm, hat mich bewegt. Ich hätte nun gerne meine Eltern noch dies und das gefragt, doch die leben beide leider nicht mehr.

Ebenso wichtig wie die Ausstellung selbst waren mir die Begleitveranstaltungen. Ich konnte erfahren und verstehen, wie viele Menschen damals zu der Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten kamen. Aber immer wieder fragte ich mich: Warum waren die Predigten Jesu über die Nächstenliebe und Feindesliebe nicht wichtiger für sie? Froh aber war ich zu hören, dass sich heute in Elmshorn und Pinneberg jüdische Gemeinden entwickeln und in Frieden leben können.

Die Aufnahme der Ausstellung in unserer Kirche war mit Arbeit verbunden, brachte uns aber auch großen Gewinn. Ich danke denen, die uns die Ausstellung brachten und denen, die sie erarbeitet haben.

 
 
 
   
 
   

Wanderausstellung - Abendgottesdienst zum Abschluss

Mit freundlicher Genehmigung der "Die Nordelbische"
aus Nr. 39 vom 26.09.04

Uetersen - Zum Abschluss der Wanderausstellung "Juden, Christen, Kirche in Nordelbien 1933 - 1945" findet in der Klosterkirche Uetersen am Sonntag, 26. September, ein Abendgottesdienst statt. Zu hören sind ab 19 Uhr Lieder von Jochen Klepper und Orgelimprovisationen von Eberhard Kneifel. Der Gottesdienst wird von Pastor Joachim Gorsolke gehalten.

 
 
 
   
 

Ausstellung "Kirche-Christen-Juden"in der Klosterkirche

 

Geschichte wird lebendig

Mit freundlicher Genehmigung der "Die Nordelbische"
aus Nr. 35 vom 29.08.04

Von Andreas–M. Petersen

Uetersen – Die Wanderausstellung „Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 – 1945“ kommt in den Kirchenkreis Pinneberg. Sie ist vom 1. bis 26. September in der Uetersener Klosterkirche zu sehen.

Im September 2001 wurde die Ausstellung das erste Mal in Rendsburg der Öffentlichkeit präsentiert und wanderte seitdem durch verschiedene Städte und Kirchenkreise der Nordelbischen Kirche. Aus einer Synodenerklärung im Jahr 1998 in der die Scham über die eigene Schuld an den Juden ausgedrückt wurde, entstand ein Forschungsauftrag an das Nordelbische Kirchenarchiv in Kiel, aus dem die Ausstellung hervorging.

Von besonderem Interesse ist das „lokale Fenster“. Anhand von drei Schwerpunktthemen wird hier gezeigt, wie sich das Verhältnis Kirche – Christen – Juden in jener Zeit in Uetersen und Umgebung darstellte.

Zum einen ist da die Person des damaligen Uetersener Pastors Otto von Dorrien, der im ersten Weltkrieg als Jagdflieger der Richthofenstaffel angehörte, sich aber theologisch der Bekennenden Kirche zuwandte. Nach Kriegsbeginn meldete er sich freiwillig zum Militäreinsatz und fiel 1944 als Kommandant des Königsberger Flughafens.

Für den Geist der Zeit bezeichnend, aber nur mündlich verbürgt, ist der Vorschlag aus den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts, man solle im Zuge der Arisierung des christlichen Glaubens die beiden Großfiguren am Altar der Uetersener Klosterkirche, Mose und Aaron, entfernen. Pastor Schmidt, ebenfalls damals an der Uetersener Klosterkirche tätig, soll dies verhindert haben.

Den dritten Schwerpunkt setzt der Bericht über eine Frau aus Tornesch, die während der Judenverfolgungen eine jüdische Familie in einem nahen Moorgebiet versteckt hat. Auf die Frage, warum sie dies getan habe, soll sie geantwortet haben, es sei doch schließlich ihre „Christenpflicht“ gewesen.

Angereichert wird die Ausstellung auch im Kirchenkreis Pinneberg durch ein Rahmenprogramm aus Vorträgen, Filmvorführungen, Gottesdiensten und Führungen. Näheres entnehmen Sie bitte dem nebenstehenden Veranstaltungsprogramm. Die Ausstellung selbst ist mittwochs von 16 bis 19 Uhr, sonnabends von 11 bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Begleitprogramm

Donnerstag, 26. August, 19.30 Uhr im Jochen-Klepper-Haus, Jochen-Klepper-Straße 11, Uetersen „Antijüdische Gesetzgebung in Kirche und NS-Staat“. Vorträge von Rechtsanwalt Dr. Christian Stäcker und Pastor Joachim Gorsolke mit anschließender Diskussion.

Mittwoch, 1. September, 19 Uhr Gottesdienst in der Klosterkirche zur Eröffnung der Ausstellung, mitgestaltet durch den Gospelchor „Adonai“ unter der Leitung von Eberhard Kneifel, Uetersen. Die Predigt hält Pröpstin Monika Schwinge.

20 Uhr Eröffnung der Ausstellung durch Monika Schwinge und Ute Strehlke, Vorsitzende des Kirchenvorstands. Einführung in die Ausstellung durch Stephan Linck und Annette Göhres, Leiterin des Nordelbischen Kirchenarchivs.

Donnerstag, 2. September, 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Pinneberger Christuskirche (Bahnhofstraße 2) „Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein heute“ – eine Podiumsdiskussion mit Alisa Fuhlbrügge, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Elmshorn, Wolfgang Selbert, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Pinneberg und Pröpstin Monika Schwinge. Moderation durch Pastorin Hanna Lehming, Beauftragte für den christlich-jüdischen Dialog in der Nordelbischen Kirche.

Sonntag, 5. September, 10 Uhr Gottesdienst mit Chorwerken von Felix Mendelssohn-Bartholdy, mitgestaltet von der Kantorei Uetersen – Am Kloster unter der Leitung von Eberhard Kneifel, Uetersen. Die Predigt hält Pastorin Kirsten Ruwoldt, Uetersen.

Donnerstag, 9 September, 19.30 Uhr, „Jochen Klepper und die Verfolgung der christlich-jüdischen Mischehen“ – ein Vortragsabend mit Ursula Büttner, Halstenbek.

Sonntag, 12. September, 10 Uhr Gottesdienst mit Literatur. Imre Kertész „Roman eines Schicksalslosen“, gestaltet vom Literaturkreis unter der Leitung von Ute Neumann-Gorsolke, Uetersen.

Mittwoch, 15. September, Vorführung des Films „Das Leben ist schön“ im Burgkino Uetersen um 15 Uhr für Konfirmanden (Eintritt 3,50 Euro) sowie um 19.30 Uhr für Erwachsene (Eintritt 4 Euro) mit anschl. Diskussion im Restaurant Kalithea.

Donnerstag, 16. September, 19.30 Uhr „Bischof Franz Tügel in Hamburg 1934 – 1945“ – ein Vortragsabend mit Pastor Jörg Pegelow, Pinneberg.

Donnerstag, 23. September, 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Pinneberger Christuskirche (Bahnhofstraße 2) „Antisemitismus in der Kirche – wie kam es dazu? Schleswig-Holsteinische Theologen in der Zeit des Nationalsozialismus“. Vortragsabend mit Pastorin Hanna Lehming.

Sonntag, 26. September, 19 Uhr Gottesdienst zum Abschluss der Ausstellung mit Liedern von Jochen Klepper und Orgelimprovisationen von Eberhard Kneifel, Uetersen. Die Predigt hält Pastor Joachim Gorsolke, Uetersen.

 
 
 
     

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