Die Ausstellung
 

 
 

Die Ausstellung spiegelt die Fragen wider, die sich die Kirche jetzt zu ihrer Vergangenheit in der NS-Zeit stellt:

Warum hat sich die Kirche „freudig in den Dienst der Sache gestellt?“
 

Warum hat sie zur Diskriminierung und zur Ermordung von Juden und Christen jüdischer Herkunft und anderer Bevölkerungsgruppen geschwiegen?
 

Warum haben viele Kirchenführer den Nazis nachgeeifert und für die Kirche staatliche Diskriminierungsgesetze übernommen?
 

Wie ist die Kirche mit den Betroffenen aus ihren eigenen Reihen, den Kirchenbediensteten „nichtarischer“ Herkunft umgegangen?
 

Wer waren die Opfer?
 

Wer waren die Täter?
 

Die Antworten sind nicht immer eindeutig; viele Spuren sind verblasst und viele Widersprüche treten auf. Die verschiedenen Aspekte des Themas werden anhand von zehn Biographien dargestellt; unterschiedliche Handlungsweisen und ein Spektrum von Entscheidungsmöglichkeiten werden sichtbar.

Erweitert durch eine Zeitleiste mit historischen Informationen will die Wanderausstellung Spuren sichern und zum Nachdenken anregen. Zukunft braucht Vergangenheit.

 

 
       

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