Die Zeit 1933 bis 1945
 

 

1933

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1939

1940

1941

1942

1943

1944

1945

 

Die Zeitleiste ist nicht vollständig, sie soll nur Einblicke in die Entwicklung der Jahre 1933 – 1945 geben.

Die Jahre 1933 – 1938
sind gekennzeichnet von zunehmender Ausgrenzung und Entrechtung der jüdischen Minderheit in Deutschland. Gleichzeitig fand der Kirchenkampf statt. Anfängliche Versuche der kirchlichen Minderheit, gegen »Ariernachweise« Stellung zu beziehen und sie – zumindest für die Kirche – auszuschließen, wurden schwächer. Auf Unterstützung konnten Juden – auch von Seiten der Bekennenden Kirche – immer weniger hoffen. Die Bekennende Kirche brauchte ihre Kraft, sich selbst zu behaupten.

Die Jahre 1938 bis 1945
Nach der Reichspogromnacht gab es kaum noch Gegner der Judenverfolgung. Die außenpolitischen Erfolge des NS-Staates vor Beginn des Zweiten Weltkrieges und die ersten Kriegserfolge vereinigten die »Volksgemeinschaft« hinter Adolf Hitler. Die Mehrheit der Kirche unterstützte die Verfolgung der Juden. Als 1941 die Deportationen die Ermordung der deutschen Juden einläuteten, schlossen viele Landeskirchen ihre »nichtarischen« Glieder aus. Die mahnenden Stimmen verstummten.


Legende für die Jahre

kursiv:
Kirchliches Geschehen

grau:
Politische Ereignisse und staatliche Gesetze

schwarz:
Das Geschehen im Gebiet der Nordelbischen Kirche –
den damaligen vier Landeskirchen
Hamburg, Schleswig-Holstein, Eutin und Lübeck.

 

 
   

 

 

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