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Presseberichterstattung Elmshorn
 

 

 

 

24.09.2003

en-online:
Lieder und Tänze der Juden
 

02.09.2003

en-online:
Durch Schweigen Juden ausgegrenzt
 

13.08.2003

en-online:
Christen und Juden kritisch betrachtet
 

01.09.2003

Hamburger Abendblatt:
Elmshorn: Die Kirche in der Nazi-Zeit
 

20.08.2003

Holsteiner Allgemeine Zeitung:
"Kirche, Christen, Juden in Nordelbien"
 

14.08.2003

Elmshorner Nachrichten:
Christen und Juden kritisch betrachtet
 

14.08.2003

Elmshorner Nachrichten:
Jüdisches Theater und Jiddische Lieder
 

 
   
 

Freitag kommt die Gruppe Hopkele in die Stiftskirche

 

Lieder und Tänze der Juden

Mit freundlicher Genehmigung der Elmshorner Nachrichten

vom 24.09.2003

Elmshorn. Die Gruppe Hopkele kommt nach Elmshorn. Am Freitag, 26. September, werden die fünf Musiker Lieder und Tänze der Juden Osteuropas aufführen. Ihre fröhlich, melancholische Musik ist der letzte Vortrag im Rahmen des Programmes zur Aufstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 bis 1945", die zurzeit in der Stiftskirche zu sehen ist. Die Musiker, die aus der Ukraine und Deutschland stammen, spielen ab 20 Uhr. Wegen der Ausstellung ist die Anzahl der Sitzplätze in der Stiftskirche derzeit begrenzter. Monika Tschamper hat schon einige Male in Elmshorn gesungen. Diesmal kommt sie zusammen mit Alec Sloutski, der Giora Feidmann auf seiner Geige begleitet hat. In der Gruppe Hopkele spielt Petra Ritschel die Klarinette, die sie auch schon in anderen Klezmer-Ensembles und an einem Jiddisch-Festival in Jerusalem gespielt hat. Efim Kofman stammt aus einer alten Klezmerdynastie in Georgien und spielt nun auch in dieser Gruppe mit seinem Akkordeon. Abgerundet wird der Klang durch den Kontrabass, den Guido Jäger schon in vielen Ländern gespielt hat. Ursprünglich wurde Klezmer-Musik zu jüdischen Festen in der Gemeinde und den Familien gespielt. Nun erklingt sie in der Stiftskirche. Der Eintritt kostet sechs Euro.

24.09.2003 - 17:28:17 – fm

 
 
 
   
 

Unerwartet viele Gäste bei Ausstellungseröffnung
Die Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 1945" ist in der Elmshorner Stiftskirche bis zum 30. September zu sehen.

 

Durch Schweigen Juden ausgegrenzt

Elmshorner Nachrichten vom 02.09.2003

Von Gerd Nelaimischkis
Elmshorn. "Es ist sehr wichtig, dass sich die Kirche nach mehr als 60 Jahren mit ihrem Beitrag zu den unfassbaren Taten des Nazi-Regimes befasst", sagte Brigitte Fronzek, Schirmherrin der Schau, während der Eröffnung in der unerwartet vollen Stiftskirche. Der besondere Dank der Bürgermeisterin ging stellvertretend für die Stiftskirchengemeinde an Pastorin Idalena Urbach, die sich als Veranstalterin der Verantwortung der Kirche gestellt habe.

Diese Wanderausstellung der Nordelbischen Kirche (NEK) biete Einsichten in die NS-Zeit, in der die Kirche dem Antisemitismus nicht laut widersprochen habe. "Dieses Schweigen der Kirche", so Fronzek, "war ein wesentlicher Beitrag zur Ausgrenzung der Juden."

Schmerzlich, so Kurt Puls, Propst des Kirchenkreises Rantzau, sei die notwendige Unterscheidung zwischen Kirche und Christen im Titel der Ausstellung. Dank der Ausstellung komme man aber nicht um die Frage herum, ob heute Kirche und Christen eins seien, wo heute sich Kirche anpasse und wo Gottlosigkeit zu finden sei.

Die Ausstellung mit ihren Zeugnissen über Verfolgte und Verfolger in Reihen von Bischöfen und Laien ist ein Dokument des Verlusts der humanen Orientierung, stellte Dr. Annette Göhres, Projektleiterin der NEK-Ausstellung, fest. Viele der Verfolgten hätten damals erfahren müssen, ergänzte Mitinitiator Dr. Stephan Linck, dass gerade die Kirche sie verlassen habe, von der sie in ihrer Not Hilfe erwartet hatten.

Die seit zwei Jahren bestehende Wanderausstellung habe nebenbei auch bewirkt, so Stephan Linck, dass in den Gemeinden der Ausstellungsorte nach Dokumenten aus der NS-Zeit von 1933 bis 1945 geforscht wurde. Dieses "lokale Kirchen-Fenster" ist zumindest bisher in Elmshorn fest verschlossen. Nur eine Handvoll Dokumente sind in der Ausstellung zu sehen. Darunter Gemeindebriefe, deren Ausgaben lediglich bis zum November 1938 archiviert sind.

Die Ausstellung in der Stiftskirche ist dienstags bis sonntags jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Ausführliche Informationen sowie Termine des Begleitprogramms zu der Ausstellung sind im Internet unter www.kirche-christen-juden.org zu finden.

Bild: Eröffneten die NEK-Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 1945" in der Elmshorner Stiftskirche (v.l.): Projektleiterin Dr. Annette Göhres, Pastorin Idalena Urbach, Propst Kurt Puls, Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek, Schirmherrin der Ausstellung, und Historiker Dr. Stephan Linck. Foto: Gerd Nelaimischkis

02.09.2003 - 18:52:17 - fm

 
 
 
   
 

Nordelbische Kirche: Ausstellung mit brisantem Thema

Für eine ganz besonders brisante Ausstellung im September wird die Elmshorner Stiftskirche sogar "ausgeräumt". Die Bänke kommen raus, Gottesdienstbesucher sitzen derweil auf Stühlen.

 

Christen und Juden kritisch betrachtet

Elmshorner Nachrichten vom 13.08.2003

Von Christiane Strenge
Elmshorn. Die Nordelbische Kirche beschäftigt sich schon immer mit Judentum und Christentum. Nun hat sie ihr Verhalten selbstkritisch betrachtet, und daraus entstand die Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 bis 1945". Durch ein "Lokales Fenster" bekommt die Schau auch noch Elmshorner Bezug.

Die Besucher der Ausstellung, die derzeit durch die Kirchenkreise zieht und vom 1. bis 30. September in der Elmshorner Stiftskirche zu sehen ist, werden eine Menge zu sehen und vor allem zu denken bekommen. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr, donnerstags sogar bis 19 Uhr, und es gibt auch Führungen. Was den Einzelnen oder die Gruppen erwartet, das erläuterten Propst Kurt Puls, Pastorin Idalena Urbach, Almut Friedrich (Kirchenkreis), Rita Schliemann und Karen Wurr-Feldmann, die gemeinsam das Begleitprogramm für die Schau erarbeiteten, vorab in der Stiftskirche.

"Es hat Spannungen schon immer gegeben", erklärte Puls. Die Synode verfasste eine Erklärung zum Thema Christen und Juden. Fast seit Beginn ihres Bestehens sei der Antijudaismus Bestandteil der Theologie der Kirche. Die Behauptung, das Volk Israel sei von Gott verworfen, weil es den Messias Jesus nicht anerkannte, bestimmte fast zwei Jahrtausende das Verhältnis der Christenheit zum Judentum. Dieser Antijudaismus sei die wichtigste Voraussetzung für die Judenverfolgungen vom Mittelalter bis zur Neuzeit gewesen. Als die nationalsozialistische Herrschaft 1933 begann, gab es in der evangelischen Kirche vielfach Widerspruch gegen die NS insbesondere aus den Kreisen der Bekennenden Kirche, die auf die Eigenständigkeit der Kirche pochte. Der mutige Widerstand, den Angehörige der Bekennenden Kirche leisteten, ließ aber jahrzehntelang in Vergessenheit geraten, dass auch sie für die jüdische Minderheit nur selten offen Partei ergriffen. Und auch die Christen jüdischer Herkunft fanden hier nur wenig Rückhalt in der Zeit der Verfolgung.

Elmshorn (str). Die Nordelbische Kirche kommt mit ihrer Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 1945" vom 1. bis 30. September in die Stiftskirche nach Elmshorn. Die Schau, die auch ein "Lokales Fenster" behinhaltet, hat ein Rahmenprogramm mit Informationen und Veranstaltungen (siehe auch Seite 1).

Die Veranstalter hoffen nun, auch möglichst viele junge Leute mit der Ausstellung und dem interessanten Begleitprogramm zu erreichen. Eröffnet wird die Schau am 1. September, 17 Uhr, von der Schirmherrin der Ausstellung, Elmshorns Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek.

Zu den Begleitveranstaltungen gehört auch der Vortrag "Juden in Elmshorn" von Harald Kirschninck aus Elmshorn am 5. September, 20 Uhr.

Am 7. September von 14 bis 17 Uhr und am 14. September von 15 bis 16.30 Uhr sind der jüdische Friedhof und die Friedhofshalle geöffnet. Am 4. September ist von 10 bis 11 Uhr eine Führung durch die Ausstellung von Dr. Alexandra Lübcke vorgesehen. Eine Tagesfahrt ins Jüdische Museum nach Berlin ist am 13. September in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Elmshorn geplant.

"Antisemitismus in der Kirche wie kam es dazu? Schleswig-Holsteinische Theologen in der Zeit des NS" ist Thema am 16. September, 20 Uhr, mit Pastorin Hanna Lehming. Das Jüdische Theater in Hamburg ist zu Gast im Elmshorner Stadttheater am 20. September, 20.15 Uhr. Jiddische Lieder und Klezmer-Musik erklingen am 26. September, 20 Uhr.

Und an den vier Mittwochen im September ist in der Elmshorner Stiftskirche jeweils zur Mittagszeit ab 13.30 Uhr bis etwa 14 Uhr eine Orgelmatinee zur Ausstellung. Es spielen Musiker aus dem Kirchenkreis Rantzau.

Das ausführliche Programm mit allen Veranstaltungen rund um die Ausstellung ist in der Stiftskirche zu haben.

13.08.2003 - 18:09:49 - fm

 
 
 
   
 

Nordelbische Kirche: Ausstellung mit brisantem Thema

Für eine ganz besonders brisante Ausstellung im September wird die Elmshorner Stiftskirche sogar "ausgeräumt". Die Bänke kommen raus, Gottesdienstbesucher sitzen derweil auf Stühlen.

 

Christen und Juden kritisch betrachtet

Elmshorner Nachrichten vom 13.08.2003

Von Christiane Strenge
Elmshorn. Die Nordelbische Kirche beschäftigt sich schon immer mit Judentum und Christentum. Nun hat sie ihr Verhalten selbstkritisch betrachtet, und daraus entstand die Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 bis 1945". Durch ein "Lokales Fenster" bekommt die Schau auch noch Elmshorner Bezug.

Die Besucher der Ausstellung, die derzeit durch die Kirchenkreise zieht und vom 1. bis 30. September in der Elmshorner Stiftskirche zu sehen ist, werden eine Menge zu sehen und vor allem zu denken bekommen. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr, donnerstags sogar bis 19 Uhr, und es gibt auch Führungen. Was den Einzelnen oder die Gruppen erwartet, das erläuterten Propst Kurt Puls, Pastorin Idalena Urbach, Almut Friedrich (Kirchenkreis), Rita Schliemann und Karen Wurr-Feldmann, die gemeinsam das Begleitprogramm für die Schau erarbeiteten, vorab in der Stiftskirche.

"Es hat Spannungen schon immer gegeben", erklärte Puls. Die Synode verfasste eine Erklärung zum Thema Christen und Juden. Fast seit Beginn ihres Bestehens sei der Antijudaismus Bestandteil der Theologie der Kirche. Die Behauptung, das Volk Israel sei von Gott verworfen, weil es den Messias Jesus nicht anerkannte, bestimmte fast zwei Jahrtausende das Verhältnis der Christenheit zum Judentum. Dieser Antijudaismus sei die wichtigste Voraussetzung für die Judenverfolgungen vom Mittelalter bis zur Neuzeit gewesen. Als die nationalsozialistische Herrschaft 1933 begann, gab es in der evangelischen Kirche vielfach Widerspruch gegen die NS insbesondere aus den Kreisen der Bekennenden Kirche, die auf die Eigenständigkeit der Kirche pochte. Der mutige Widerstand, den Angehörige der Bekennenden Kirche leisteten, ließ aber jahrzehntelang in Vergessenheit geraten, dass auch sie für die jüdische Minderheit nur selten offen Partei ergriffen. Und auch die Christen jüdischer Herkunft fanden hier nur wenig Rückhalt in der Zeit der Verfolgung.

Elmshorn (str). Die Nordelbische Kirche kommt mit ihrer Wanderausstellung "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 1945" vom 1. bis 30. September in die Stiftskirche nach Elmshorn. Die Schau, die auch ein "Lokales Fenster" behinhaltet, hat ein Rahmenprogramm mit Informationen und Veranstaltungen (siehe auch Seite 1).

Die Veranstalter hoffen nun, auch möglichst viele junge Leute mit der Ausstellung und dem interessanten Begleitprogramm zu erreichen. Eröffnet wird die Schau am 1. September, 17 Uhr, von der Schirmherrin der Ausstellung, Elmshorns Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek.

Zu den Begleitveranstaltungen gehört auch der Vortrag "Juden in Elmshorn" von Harald Kirschninck aus Elmshorn am 5. September, 20 Uhr.

Am 7. September von 14 bis 17 Uhr und am 14. September von 15 bis 16.30 Uhr sind der jüdische Friedhof und die Friedhofshalle geöffnet. Am 4. September ist von 10 bis 11 Uhr eine Führung durch die Ausstellung von Dr. Alexandra Lübcke vorgesehen. Eine Tagesfahrt ins Jüdische Museum nach Berlin ist am 13. September in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Elmshorn geplant.

"Antisemitismus in der Kirche wie kam es dazu? Schleswig-Holsteinische Theologen in der Zeit des NS" ist Thema am 16. September, 20 Uhr, mit Pastorin Hanna Lehming. Das Jüdische Theater in Hamburg ist zu Gast im Elmshorner Stadttheater am 20. September, 20.15 Uhr. Jiddische Lieder und Klezmer-Musik erklingen am 26. September, 20 Uhr.

Und an den vier Mittwochen im September ist in der Elmshorner Stiftskirche jeweils zur Mittagszeit ab 13.30 Uhr bis etwa 14 Uhr eine Orgelmatinee zur Ausstellung. Es spielen Musiker aus dem Kirchenkreis Rantzau.

Das ausführliche Programm mit allen Veranstaltungen rund um die Ausstellung ist in der Stiftskirche zu haben.

13.08.2003 - 18:09:49 - fm

 
 
 
   
 

Begleitprogramm zur Kirchen-Ausstellung

 

Jüdisches Theater und Jiddische Lieder

Mit freundlicher Genehmigung der Elmshorner Nachrichten

vom 14.08.03

Elmshorn (str). Die Nordelbische Kirche kommt mit ihrer Wanderausstellung „Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 bis 1945“ vom 1. bis 30. September in die Stiftskirche nach Elmshorn. Die Schau, die auch ein „Lokales Fenster“ beinhaltet, hat ein Rahmenprogramm mit Informationen und Veranstaltungen (siehe auch Seite 1).

Die Veranstalter hoffen nun, auch möglichst viele junge Leute mit der Ausstellung und dem interessanten Begleitprogramm zu erreichen. Eröffnet wir die Schau am 1. September, 17 Uhr, von der Schirmherrin der Ausstellung, Elmshorns Bürgermeisterin Dr. Brigitte Fronzek.

Zu den Begleitveranstaltungen gehört auch der Vortrag „Juden in Elmshorn“ von Harald Kirschninck aus Elmshorn am 5. September, 20 Uhr.

Am 7. September von 14 bis 17 Uhr und am 14. September von 15 bis 16:30 Uhr sind der jüdische Friedhof und die Friedhofshalle geöffnet. Am 4. September ist von 10 bis 11 Uhr eine Führung durch die Ausstellung von Dr. Alexandra Lübcke vorgesehen. Eine Tagesfahrt ins jüdische Museum nach Berlin ist am 13. September in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Elmshorn geplant.

„Antisemitismus in der Kirche – wie kann es dazu? Schleswig-Holsteinische Theologen in der Zeit der NS“ ist Thema am 16. September, 20 Uhr, mit Pastorin Hanna Lehming. Das Jüdische Theater in Hamburg ist zu Gast im Elmshorner Stadttheater am 20. September, 20:15 Uhr. Jiddische Lieder und Klezmer-Musik erklingen am 26. September, 20 Uhr.

Und an den vier Mittwochen im September ist in der Elmshorner Stiftskirche jeweils zur Mittagszeit ab 13:30 Uhr bis etwa 14 Uhr eine Orgelmatinee zur Ausstellung. Es spielen Musiker aus dem Kirchenkreis Rantzau.

Das ausführliche Programm mit allen Veranstaltungen rund um die Ausstellung ist in der Stiftskirche zu haben.

 
 
 

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